1. Dubai statt Indien
Ich wollte im März 2020 eigentlich mit einer Reise nach Indien starten und einen Zwischenstopp in Dubai einlegen. Allerdings war ich bereits im Februar so ungeduldig, dass ich ein neues Land bereisen wollte.
Schottland – da war ich noch nie. Und zufällig habe ich eine schottische Freundin, so ein Besuch böte sich doch an. Fünf Tage lang habe ich mir ein Bild von Schottland machen können. Es war Winter, deshalb ziemlich düster, kalt und nass. Aber es gab auch sonnige Tage, die ich in Edinburgh geniessen durfte. Was es des Weiteren mit Schottland auf sich hat, erzähle ich später.
Schließlich machte ich mich nach meinem Trip im März 2020 auf nach Dubai, um von dort aus weiter nach Indien zu reisen. Da kam ich jedoch nie an. Der weltweite Lockdown zwang mich zu einem längeren Aufenthalt in Dubai. Was ich bis dahin nicht wusste, war, dass ich nicht weitere 3 Wochen oder 3 Monate länger bliebe, sondern tatsächlich 1,5 Jahre.
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2. Lockdown in Dubai
Praktisch so ein Lockdown, bei dem man die Wohnung nicht verlassen darf. Das zwingt einen ja quasi dazu, die Dinge zu tun, die man schon längst mal machen wollte.
Nahezu 3 Monate lang konnte man das Haus nur verlassen, wenn man zum Arzt musste, mit dem Hund Gassi oder Essen einkaufen gehen wollte. Die beste Zeit also, um mich an die Illustrationen für mein Kinderbuch zu machen. Die Anfänge waren noch auf Papier und mit Filzstiften, bis ich dann über das digitale Malen zu einem professionellem Ergebnis gekommen bin. In der nachfolgenden Fotostrecke lassen sich die Unterschiede über die Zeit hinweg sehr gut erkennen.
3. Wahnsinn oder Mut?
Öfters bekam ich die Rückmeldung von Freunden, dass sie es wahnsinnig toll finden, wie ich es immer wieder schaffe, meine Träume zu verfolgen und zu leben (so deren Wortlaut). Das zu hören, freute mich natürlich sehr. Hierzu zählte wohl das Leben im Ausland, insbesondere das dort leben, wo andere Urlaub machen. Als auch das Durchziehen eigener persönlicher Ziele, wie das Fertigstellen meines Kinderbuches. Aufgeben kam mir nie in den Sinn, auch wenn ich zunächst nicht wusste, wie lange ich für mein Buchprojekt brauchen würde.
Ist es mutig oder wahnsinnig seinen Träumen nachzugehen? Ich weiß es nicht. Ich weiß nur, dass ich gelernt habe, dass man alles schaffen kann, wenn man nur will und hart dafür arbeitet.
4. Wahnsinnig gute Learnings
Was ich in der Zeit lernte, war vor allem, dass sich das Investieren in gute Software Programme & Weiterbildungen lohnt. Ich habe zum Teil echt lange auf wichtige Programme verzichtet, die mich bei meiner Arbeit unterstützen, logischerweise um Geld zu sparen. Das macht grundsätzlich auch Sinn, wenn man sich erst kürzlich Selbstständig gemacht hat. Allerdings hat es mich sehr viel mehr Zeit gekostet.
Dementsprechend mein Tipp: Ideen verfolgen, umsetzen und in das Nötige investieren 😉







